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Ei, Ei, Ei... Die Fastenzeit und Einstimmung auf Ostern

Vor Jahren hatte ich eine Ostereierdekoration begonnen aber sie nie fertig gemacht. Bis zu diesem Jahr. Nun leuchten jeden Abend, ab der Dämmerung, meine fünf Ostereier vor dem Fenster. Aber was haben eigentlich all die Ostereier mit Ostern zu tun?

Natürlich wird immer wieder gesagt, dass es nun mal Tradition sei Ostereier zu "tütschen". Das ist doch einfach so: Eier färben, verstecken, suchen und Freude zu haben, wenn das eigene Ei stärker war beim Tütschen.


Weil mir die Frage aber keine Ruhe liess, und wir bei der Passah-Feier in der Gemeinde auch ein Ei auf dem Teller hatten, habe ich mich im Internet schlau gemacht...


Das Ei steht es für den Beginn des Lebens. Es befindet sich zuerste in der Henne. Nach dem Legen ist es also ein potentielles Lebewesen. Es braucht noch die Wärme der Mutter, das Ausbrüten bevor ein kleines Küken schlüpft. So geht der Lebenskreis weiter.


Auf dem Sederteller liegt das Ei, welches den Beginn der nationalen Existenz Israels symbolisiert -> zur Zeit des Exodus aus Ägypten, die exakte Position des jüdischen Volkes.



Wenn wir nun Jesus Christus als unseren Erlöser annehmen bekommen auch wir ein neues Leben. Das Licht des Lebens lebt nun auch in uns.

Er fordert uns auf, dass wir nun als sein Licht in der Welt scheinen sollen (Johannes 8,12). Als Gefässe unseres Töpfers, haben wir immer wieder zu kämpfen und Verletzungen bleiben zurück. Aus diesen Narben leuchten wir dann umso mehr und seine Schönheit kann die Nacht erhellen.


Was ist also meine persönliche Erkenntnis daraus?

Meine Deko mit den leuchtenden Eiern sagt genau das für mich aus. Meine Narben von Verletzungen leuchten als Zeugnis für Christus aus mir und geben seiner Schönheit Platz.







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